/ März 26, 2017/ Cloud, Eigenverbrauch, Erneuerbare Energien, Politik

Bachenbülach/Köln. Die neue Energiewelt wird vernetzter und intelligenter. Die Grundlagen dafür sind Messdaten, die am Ort des Verbrauchs und der Erzeugung der Energie gemessen werden. Im Rahmen des neuen Energiegesetzes, über das am 21. Mai 2017 abgestimmt wird, würden neue Marktmechanismen eingeführt. Der unabhängige Stromanbieter Fairpower bietet mit seinem Partner Q-loud Lösungen für die Umsetzung digitaler Marktmodelle an.

Angebot und Nachfrage automatisch abgleichen und dynamisieren

Die dezentrale Erzeugung mittels erneuerbaren Energien und der Verbrauch der Energie vor Ort sind wichtige Bausteine der Energiewende. Das neue Energiegesetz fördert deshalb den Ausbau des Eigenverbrauchs. Der Strom soll künftig für den Konsumenten dann günstig sein, wenn er verfügbar ist. An einem schönen Sommertag erzeugen Solarstromanlagen viel günstigen Strom. An Tagen mit knapper Energieproduktion, beispielsweise an einem windstillen, bewölkten Wintertag, ist der Stromkonsum hingegen teuer.

„Nebst der Speicherung von Energie ist die Schaffung eines dynamischen und offenen Marktes für Angebot und Nachfrage elementar. Sperrzeiten über Mittag und Spartarife über Nacht sind Relikte aus der zentralistischen Energiewelt und gehören abgeschafft“, sagt Marco Rüegg, Gründer und Geschäftsleiter der Fairpower AG.

 Oekosystem bringt mehr Möglichkeiten und Effizienz

Im Rahmen der hoch gesteckten Ziele der Energiestrategie 2050 werden die Anforderungen für mehr Transparenz und Effizienz zunehmen. Das von Q-loud entwickelte Oekosystem für die Digitalisierung der Energie bietet sich für Energieversorger und Unternehmen an. Basis dazu ist die Nutzung der vorhandenen Zählerdaten – digitalisiert und zentral bereitgestellt. Das Oekosystem bietet alle notwendigen Funktionen, damit Geräte und Maschinen ein Teil in einem grossen Internet der Dinge (Internet of Things/IoT) sein können. Vom Energieproduzenten über den Energielieferanten bis hin zum Energiekonsumenten können alle davon profitieren.

„Energietransparenz ist die zentrale Basis für Energiemanagement und Energieeffizienz. Die Lösungen unseres Partners Fairpower in Verbindung mit unseren IoT Geräten und Diensten bieten diese Transparenz, kontinuierlich, sicher und zeitnah“ zeigt sich Christian Pereira, Geschäftsführer Q-loud, begeistert von der Partnerschaft.

Meter to Cash günstig und sicher umsetzen

Fairpower wird die Technologien u.a. dazu einsetzen, um den Prozess von der Messung des Energieverbrauchs (z.B. Strom, Erdgas, Wasser, Wärme) bis zum Versand der (elektronischen) Rechnung komplett zu automatisieren. Einerseits werde man die Kosten dadurch massiv senken und andererseits fortschrittliche Geschäftsmodelle ermöglichen. Mieterstrommodelle auf der Basis von Eigenverbrauch werden damit für Immobilienbesitzer finanziell interessant und umsetzbar.

Gute Rahmenbedingungen schaffen

Die Umsetzung von digitalen Marktmodellen im Energiesektor ist nur durch geeignete Rahmenbedingungen möglich. Das neue Energiegesetz, die erste Etappe der Energiestrategie 2050 des Bundes, schafft gute Voraussetzungen. Die Eigeninitiative von Unternehmen dürfe aber nicht bestraft werden durch neue Abgaben, durch die wegfallende Geschäfte kompensiert werden sollen, meint Marco Rüegg.

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