Ronny Kleinhans von Invisia zur Energiewende

Ronny Kleinhans gross

 

 

“In erster Linie ist es wichtig, die Solaroffensive zu verstärken und die Windkraft zu berücksichtigen” 

“Solarstrom ist technisch nicht sehr anspruchsvoll und das Potenzial auf Gebäudeflächen ist riesig und rasch umsetzbar” 

"Die Digitalisierung von Bestands- und Neubauten, Monitoring, ZEV und ein übergeordnetes EMS sind die Basis für eine funktionierende Peripherie." 

Fairpower: Welche Maßnahmen müssen ergriffen werden, um die Energiewende umzusetzen? 

Ronny Kleinhans: 
In erster Linie ist es wichtig, die Solaroffensive zu verstärken und die Windkraft zu berücksichtigen. Ausserdem sollte man an den bestehenden Kernkraftwerken festhalten. Eine sehr wichtige Masssnahme ist aus unserer Sicht die Digitalisierung von Bestands- und Neubauten, Monitoring, ZEV und ein übergeordnetes EMS (inkl. Lademanagement für E-Mobilität) sind die Basis für eine funktionierende Peripherie - wir sehen Wohn- und Gewerbegebäude als zukünftige Energie-Hubs, die selbst Strom erzeugen und bei Bedarf netzstabilisierend wirken können. Zum Beispiel durch bidirektionale Batterien und Ladestationen.

Fairpower: Wie wichtig ist erneuerbare Energie? / Welche Rolle spielen erneuerbare Energien bei der Energiewende und welche Technologien sind am vielversprechendsten? 

Ronny Kleinhans:
Erneuerbare Energien sind Teil einer CO2-neutralen Stromwirtschaft. Gerade Solarstrom ist technisch nicht sehr anspruchsvoll und kann auf oder an fast jedem Gebäude installiert werden. Das Potenzial auf solchen Gebäudeflächen ist riesig und rasch umsetzbar. Alpine Solaranlagen sind sicher eine weitere Option, aber nicht immer mit dem Natur- und Landschaftsschutz vereinbar. Dennoch wäre das Potenzial gross und würde helfen, die Stromlücke in den Wintermonaten zu schließen oder zumindest zu minimieren. 

Fairpower: Wie können wir den Energieverbrauch reduzieren und Energie effizienter nutzen? 

Ronny Kleinhans:
Hier gibt es bereits viele technische Lösungen auf dem Markt. Wir von Invisia bieten hier ein komplettes und nachhaltiges Energiemanagement an. Das den Verbrauch in Gebäuden nicht nur senkt, sondern optimiert und deutlich effizienter macht. Fazit: Investitionen in unsere Technik amortisieren sich schneller und reduzieren den unerwünschten CO2-Haushalt. 

Fairpower: Was sind die größten Herausforderungen bei der Umsetzung der Energiewende und wie können diese überwunden werden? 

Ronny Kleinhans:
Für viele Immobilienbesitzer und -verwalter ist die Energiewende eine große Herausforderung, es gibt einen „Dschungel“ unterschiedlichster Lösungen, die oft nur als Insellösungen funktionieren. Genau aus diesem Grund haben wir uns für eine offene Technologie entschieden. Bei uns spielt es keine Rolle, welche Wärmepumpe, welcher Wechselrichter für Photovoltaikanlagen oder welcher Batterietyp eingesetzt wird. Es braucht eine Kommunikationsschnittstelle, die wir zur Steuerung nutzen können. Solche Schnittstellen sind heute weitgehend standardisiert und machen jedes System offen. Es spielt also keine Rolle, welche neuen Technologien noch entwickelt werden, auch diese können in Zukunft integriert werden. Zudem fehlen heute die richtigen Anreizsysteme - die müssten erstmal entwickelt und ausgerollt werden. Hier warten wir vor allem auf die Politik.  

Fairpower: Was machen Sie persönlich für die Energiewende? 

Ronny Kleinhans:
Neben unseren in der Schweiz entwickelten Energiesoftwarelösungen, die in unzähligen Projekten zum Einsatz kommen, versuchen wir mit allen Mitteln den CO2-Fussabdruck im Unternehmen deutlich zu reduzieren. Alle unsere Mitarbeitenden fahren rein elektrisch und tanken zudem mehrheitlich mit erneuerbar produziertem Strom. Aber natürlich haben auch wir noch Potenzial, das in Zukunft genutzt werden kann. So geht es wahrscheinlich vielen Unternehmen. Wir bleiben beherzt beim Thema und motivieren all unsere Mitarbeiter, etwas für di Zukunft unserer Nachkommen zu tun. 

 

Portrait 
Ronny Kleinhans, Mitbegründer und treibende Kraft hinter Invisia, ist ein herausragender Visionär auf dem Gebiet der Energieeffizienz und erneuerbaren Energien. Mit einem klaren Fokus auf nachhaltige Lösungen und innovativer Technologie hat er sich als Pionier in der Energiewende etabliert.  

Invisia ermöglicht es, unterschiedliche erneuerbare Energiequellen wie Solar- und Windenergie, Speichertechnologien und Energieverwaltungssysteme miteinander zu verbinden. Dabei spielt es keine Rolle, ob es sich um bestehende Systeme handelt oder um neu entwickelte Technologien – Invisia schafft die Schnittstellen, die eine reibungslose Zusammenarbeit dieser verschiedenen Komponenten ermöglichen. 

 

Fairpower AG
Marco Rüegg, +41 79 862 39 78, marco.rueegg@fairpower.ch

Marco Rüegg zur Energiewende

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“Situationen wie Ende 2022 lehrten uns, dass die Abhängigkeit in Sachen Energie gewaltig ist (70% Öl und Gas) Und die Gefahr einer Versorgungslücke sehr gross. Die Alarmglocken müssten viel lauter schlagen.” 

“Die dezentrale und erneuerbare Energieerzeugung muss von unten nach oben funktionieren. Vom Gebäude zum Quartier zum Dorf zur Region; jede Einheit muss möglichst viel Energie erzeugen, speichern und verbrauchen.” 

“Die Solarenergie sehe ich als Schlüsseltechnologie, lokale kleine Netzwerken (Microgrids), kombiniert mit mobilen Speichern in Fahrzeugen und lokalen Speichern auf verschiedenen Netzebenen.”

Fairpower: Welche Maßnahmen müssen ergriffen werden, um die Energiewende umzusetzen? 

Marco Rüegg:
Ich bin überzeugt, dass wir ein strukturelles Problem haben. Die dezentrale und erneuerbare Energieerzeugung muss von unten nach oben funktionieren. Vom Gebäude zum Quartier zum Dorf zur Region; jede Einheit muss möglichst viel Energie erzeugen, speichern und verbrauchen. Man spricht dabei vom Microgrids, lokalen kleinen Netzwerken. Dass dies die heutige Struktur der Energienetze auf den Kopf stellt, ist vielen nicht bewusst. Gesetze, Verordnungen, Reglemente, aber auch die persönliche Haltung von Managern und Arbeitern bei den Elektrizitätswerken sind einfach nicht zeitgemäss. Zudem versuchen Sie in Märkte zu drängen, wo es bereits gute KMU gibt. Viele innovative KMU verschwinden dadurch leider. Von den im Gesetz stehenden diskriminierungsfreien Strukturen ist nicht viel übrig. Aus meiner Sicht müsste man den Energiemarkt komplett liberalisieren und maximalen Wettbewerb erzeugen. 

Fairpower: Wie wichtig ist erneuerbare Energie? / Welche Rolle spielen erneuerbare Energien bei der Energiewende und welche Technologien sind am vielversprechendsten? 

Marco Rüegg: 
Grundsätzlich ist Energie überlebenswichtig. Ohne Energie keine Wirtschaft und keinen Wohlstand. Dass wir seit dem 18ten Jahrhundert von importieren fossilen Energieträgern abhängig sind ist alarmierend. Anlagen zur Erzeugung von erneuerbaren Energien können wir vor unserer Haustür, respektive auf und an Gebäuden, einfach installieren. Hierbei sehe ich die Solarenergie als Schlüsseltechnologie, kombiniert mit mobilen Speichern in Fahrzeugen und lokalen Speichern auf verschiedenen Netzebenen. Mit diesen Elementen, und einer Steuerungssoftware, können die oben erwähnten Microgrids geschaffen werden. Das gewaltige Potenzial von Solarparkplätzen müsste ebenfalls rasch erschlossen werden. 

Fairpower: Wie können wir den Energieverbrauch reduzieren und Energie effizienter nutzen? 

Marco Rüegg: 
Dazu habe ich eine klare Meinung. In der Masse von Menschen wird Suffizienz, der Verzicht auf Energie, nicht funktionieren. Energiesparen kann nur durch intelligente Technologien funktionieren. Der Mensch ist zu bequem und der Druck, um Energie zu sparen ist zu klein, also dass diese funktionieren würde. Auch werden sich die Energiepreise langfristig nicht so drastisch erhöhen, dass sich Energiesparen wirklich lohnen würde. Und auch dann kämen vermutlich Politiker mit Energieverbilligungsinitiativen um die Ecke, was den Markt komplett verfälschen würde. Effiziente Technologien führen automatisch zur Reduktion des Energieverbrauchs.

Fairpower: Was sind die größten Herausforderungen bei der Umsetzung der Energiewende und wie können diese überwunden werden? 

Marco Rüegg: 
Das Change-Management funktioniert bei vielen Menschen nicht. Sie sind einfach zu bequem, um sich mit dem Thema zu beschäftigen. Es besteht leider die Gefahr, dass die Masse durch einseitige Medienberichte und promoten von vermeintlichen Alternativen die Lösungen gar nicht sehen will. Wenn wir die Kostenwahrheit in der Energiewirtschaft umsetzen würden, wäre die Energieerzeugung mit fossilen Energien und mit Kernenergie schon lange tot. Erneuerbare haben Grenzkosten gegen Null, da die Primärenergie (Sonne, Wind) gratis zur Verfügung steht. Dass dies vielen nicht passt, ist mir klar. Genau diese Eigennützigkeit müssen wir überwinden. Die Gegner der Erneuerbaren erzählen die Energiewende sei gescheitert. Dabei hat sie nicht einmal begonnen. In der Schweiz sicher nicht. Das ist vermutlich an der guten Versorgung durch die Wasserkraft und der vermeintlich CO2-armen Kernenergie geschuldet. Situationen wie Ende 2022 lehrten uns jedoch, dass die Abhängigkeit in Sachen Energie gewaltig ist (70% Öl und Gas) Und die Gefahr einer Versorgungslücke sehr gross. Die Alarmglocken müssten viel lauter schlagen.

Fairpower: Was machen Sie persönlich für die Energiewende? 

Marco Rüegg: 
Ich setze mich seit mehr als 30 Jahren für die Energiewende ein. Damals als Umweltaktivist, heute als Unternehmer und Politiker. Ich bin der Co-Präsident der Thurgauer Solarinitiative, habe mit Partnern die grösste Batterie der Schweiz gebaut und fahre seit mehr als 10 Jahren elektrisch. Im Wohnbereich setzen wir seit bald 15 Jahren auf eine Erdsonden-Wärmepumpe. Wir produzieren eigenen Solarstrom und kaufen Herkunftsnachweise, um den Restbedarf solar zu decken. Geschäftlich lässt es sich nicht immer vermeiden, aber privat sind wir in den letzten 15 Jahren nur einmal geflogen. Für unsere Kinder ist die Energiewende normal, also nichts Besonderes: Sie sehen es funktioniert!  

 

Portrait

Marco Rüegg ist gelernter Maschinenzeichner mit Weiterbildung zum Maschinenbau-Ingenieur HTL. Er studierte Kundenbeziehungsmangement an der ZHAW und ist Master of Marketing FH. In seinen Tätigkeiten sammelte Rüegg viel Erfahrungen über Digitalisierung, über IT-Plattformen und Softwaresysteme. Seit 2008 ist er in der Energiewirtschaft tätig. Er sammelte seine ersten Erfahrungen beim Elektrizitätswerk der Stadt Zürich (EWZ) und wurde 2012 Thurgauer Jungunternehmer mit einem Marktplatz für grüne Energien. 

Er ist Gründer der Fairpower AG, die er seit 2013 leitet. Fairpower beschafft für Schweizer Unternehmen und Konzerne Strom auf dem europäischen Markt und kümmert sich um die gesamte Abwicklung der Energie- und Netzrechnungen. Solarstromproduzenten mit einer PV-Anlage ab 100kW liefern ihre Solarstromüberschüsse an den Fairpower-Solarpool

Marco Rüegg ist seit 2020 Thurgauer Kantonsrat für die Grünliberalen. Dort setzt er sich für die Verbreitung von Solarenergie und für die Erhaltung der Lebensgrundlagen ein, mit liberalen Ansätzen. Er ist Initiant der Thurgauer Solarinitiative.  

 

 

Fairpower AG
Marco Rüegg, +41 79 862 39 78, marco.rueegg@fairpower.ch

Franz Schnider von arento zur Energiewende

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“Je mehr Menschen an der grössten Herausforderung unserer Zeit arbeiten, umso lebenswerter wird der Planet für unsere Kinder und Enkel sein” 


“Wir müssen als Gesellschaft verstehen, dass die Energiewende nicht als eine Gefahr oder ein Problem angesehen werden darf, sondern als eine Chance und vor allem als eine Lösung” 


“Ich bin überzeugt, dass schon kleine, mutige Engagements eine grosse Wirkung haben können” 

Fairpower: Welche Maßnahmen müssen ergriffen werden, um die Energiewende umzusetzen? 

Franz Schnider:
Wir müssen als Gesellschaft verstehen, dass die Energiewende nicht als eine Gefahr oder ein Problem angesehen werden darf, sondern als eine Chance und vor allem als eine Lösung.

Fairpower: Wie wichtig ist erneuerbare Energie? / Welche Rolle spielen erneuerbare Energien bei der Energiewende und welche Technologien sind am vielversprechendsten? 

Franz Schnider: 
Unser Leben wird nur noch mit Energie aus erneuerbaren Quellen möglich sein. Je schneller wir von fossilen Brennstoffen wegkommen, umso eher können wir die Klimakrise bewältigen. Um das zu schaffen, brauchen wir alle Technologien und vor allem braucht es mehr Innovationen.

Fairpower: Wie können wir den Energieverbrauch reduzieren und Energie effizienter nutzen? 

Franz Schnider: 
Wir müssen als Gesellschaft sparsamer werden und aktiver an der Energiewende arbeiten. Energie darf nicht verschwendet werden und sie muss intelligent genutzt, respektive optimierter gesteuert werden. Verzicht gehört ebenso zum Pflichtprogramm wie beispielsweise eine konsequente Nutzung einheimischer, erneuerbarer Energiequellen.

Fairpower: Was sind die größten Herausforderungen bei der Umsetzung der Energiewende und wie können diese überwunden werden? 

Franz Schnider: 
Wir brauchen mehr Menschen, die ernsthaft und weitsichtig an der Energiewende arbeiten und diesen Transformationsprozess lustvoll vorantreiben. Ich bin überzeugt, dass schon kleine, mutige Engagements eine grosse Wirkung haben können. Je mehr Menschen an der grössten Herausforderung unserer Zeit arbeiten, umso lebenswerter wird der Planet für unsere Kinder und Enkel sein.

Fairpower: Was machen Sie persönlich für die Energiewende? 

Franz Schnider: 
Ich habe mein Arbeitspensum reduziert und arbeite mindestens einen Tag pro Woche kostenlos für Energie- und Klimaschutzprojekte im Glarnerland. (Infos: www.klimaglarus.ch und www.glarnersolarenergie.ch)  

 

Portrait 
Franz Schnider begann seine berufliche Laufbahn als gelernter Zimmermann und absolvierte eine Technikerausbildung in der Fachrichtung Holzbau und diverse Ausbildungen im Bereich des nachhaltigen Bauens. 

 Mit dem Wunsch, seine eigenen Visionen umzusetzen, führt Franz Schnider zusammen mit Matthias Sauter die arento ag im zürcherischen Hinwil. Die beiden Inhaber konzentrieren sich darauf, zusammen mit einem starken Team, innovative Lösungen zu entwickeln und umzusetzen.

 «Wir wollen mit unserem Handeln das umweltfreundliche Bauen fördern, den Bewohnern eine gesunde Umgebung schaffen und mit einem hohen Qualitätsstandard ein Maximum an Wert garantieren.» 

Die arento ag wurde im April 2005 gegründet. Als Spezialist und Totalunternehmer für energieeffizienten und ökologischen Wohnungsbau konnte sie ihr Können bei zahlreichen Neubauten, Sanierungen sowie An- und Aufbauten bei Ein- und Mehrfamilienhäusern sowie ganzen Wohnsiedlungen unter Beweis stellen.   

 

 

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Prof. Dr. David Zogg zur Energiewende

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"Erneuerbare Energie ist absolut zentral. Das Ziel 2050 muss sein, alle Energieformen erneuerbar zu haben” 

“die neuen Technologien beinhalten viel weniger Risiken als die alten” 

“Mit meinen Berechnungen habe ich gezeigt, dass nicht nur mein Haus, sondern die ganze Schweiz erneuerbar betrieben werden kann”

“In der kommenden Generation sehe ich das grösste Potential” 

Fairpower: Welche Maßnahmen müssen ergriffen werden, um die Energiewende umzusetzen? 

Prof. Dr. David Zogg: 

  • Es braucht einen Mix zwischen finanziellen Anreizsystemen und Plicht. Für Grossanlagen braucht es klar höhere Einspeisevergütungen und Investitionsentschädigungen. Für kleinere Anlagen auf den Hausdächern braucht es eine Pflicht. Hier hat sich die Freiwilligkeit der letzten Jahre nicht bewährt. Eine Pflicht ist bei ohnehin anstehenden Sanierungen und Neubauten kostenmässig klar vertretbar (es geht hier um einen einstelligen prozentualen Anteil an den Investitionssummen). 
  • Zudem müssen auf Bundesebene klare Prioritäten gesetzt werden zwischen Klima- und Landschaftsschutz. Es müssen Gebiete definiert werden, in welcher ein erleichterter Zubau ohne Hürdenlauf über zahlreiche Einsprachen möglich ist. Dabei muss auch klar festgehalten werden, dass PV- und Windenergieanlagen kein dauerhafter Eingriff in Landschaften sind, denn sie können nach ihrer Lebensdauer wieder einfach zurückgebaut werden, wenn neue oder bessere Technologien verfügbar sind (im Gegensatz zu Speicherseen oder KKWs). 

Fairpower: Wie wichtig ist erneuerbare Energie? / Welche Rolle spielen erneuerbare Energien bei der Energiewende und welche Technologien sind am vielversprechendsten? 

Prof. Dr. David Zogg: 
Erneuerbare Energie ist absolut zentral. Das Ziel 2050 muss sein, alle Energieformen erneuerbar zu haben. Zuerst müssen wir aber mit der Elektrizität starten, denn dort liegt das höchste Potential im Inland. 

Fairpower: Wie können wir den Energieverbrauch reduzieren und Energie effizienter nutzen? 

Prof. Dr. David Zogg: 

  • Die Energieeffizienz der bestehenden Gebäude muss massiv erhöht werden. Dazu müssen die Gebäude saniert (gedämmt) werden und mit Wärmepumpen versehen werden. Auch die Mobilität kommt nur mit der Elektrifizierung auf eine vernünftige Effizienz. Im Vergleich zu konventionellen Technologien sind in beiden Bereichen Einsparungsfaktoren von drei möglich! 
  • Die grundsätzliche Reduktion des Energieverbrauchs (Suffizienz) ist jedoch schwieriger. Hier braucht es die gesamte Bevölkerung und das entsprechende Bewusstsein. Auch preisliche Anreize können helfen, müssen jedoch sozial verträglich sein. 

Fairpower: Was sind die größten Herausforderungen bei der Umsetzung der Energiewende und wie können diese überwunden werden? 

Prof. Dr. David Zogg: 
Im Augenblick sehe ich die grösste Herausforderung bei der faktenfremden Argumentation der Gegnerschaft und Angstmacherei. Diese ist meiner Ansicht nach komplett unbegründet. Wir sollten die Energiewende endlich als Chance sehen und positive Bilder vor uns haben. Also z.B. «grüne» Gebäude und Fahrzeuge, welche die Umwelt schonen, statt sie zu zerstören. Wir sollten auch die Unabhängigkeit und Wertschöpfung im Inland in den Fokus stellen. Zudem sollten wir einsehen, dass die neuen Technologien viel weniger Risiken beinhalten als die «alten». Es geht hier nicht nur um Klimaschutz, sondern generell um unsere Zukunft als Land und Gesellschaft! 

Fairpower: Was machen Sie persönlich für die Energiewende? 

Prof. Dr. David Zogg: 
Ich mache sehr viel. Mein Haus (Baujahr 1930) wurde mehrfach saniert, ich habe dabei 4 PV-Anlagen (mit allen Ausrichtungen), 1 thermische Solaranlage, 1 Batteriesystem, 1 Notakku sowie 1 Elektromobil-Ladestation sowie ein Energiemanagementsystem installiert, welches alle Verbraucher steuert. Damit kann ich sowohl den Eigenverbrauch erhöhen wie auch die Netzbelastung reduzieren. Ich demonstriere das Gebäude und die Installationen auch gerne den Nachbarn. Zudem habe ich mit meinen Berechnungen gezeigt, dass nicht nur mein Haus, sondern die ganze Schweiz erneuerbar betrieben werden kann. Auch in der Ausbildung junger Ingenieure bin ich tätig, in der kommenden Generation sehe ich das grösste Potential. 

 

Portrait 
Prof. Dr. David Zogg ist ein erfahrener Experte in den Bereichen Regeltechnik, Energietechnik und Produktentwicklung. Seine Spezialisierung liegt auf Wärmepumpen, Eigenverbrauchsoptimierung und der Regelung komplexer Systeme. Er hat zahlreiche Publikationen zu diesen Themen veröffentlicht. Ausserdem hat Prof. Dr. Zogg diverse Pilotprojekte im Energiebereich durchgeführt und eine Software-Plattform zur Steigerung des Eigenverbrauchs entwickelt. Prof. Dr. Zogg bietet Schulungen und Beratungen in den Bereichen Energie, Eigenverbrauch, Monitoring und Regeltechnik an und arbeitet als Dozent für Regeltechnik an der FHNW.  

 

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Solarpowerpool – Fair für Verbraucher und Erzeuger

Das Ziel ist erreicht 
Fairpower will seit der Gründung vor über 10 Jahren, die Energiewende in der Schweiz beschleunigen. Strom soll nicht nur erneuerbar sein, sondern auch günstiger als bei traditionellen Anbietern. Heute ist das Realität. 

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Die Lösung für Verbraucher und Erzeuger 
2022 haben die Strompreise einen Höchststand erreicht. Zeitweise mussten Unternehmen am Markt über 100 Rappen pro Kilowattstunde (kWh) für das Lieferjahr 2023 bezahlen. Heute hat sich der Markt erholt aber die Nachfrage nach Solarstrom ist den letzten Jahren rasant gestiegen, da dieser zu 6 - 12 Rappen pro Kilowattstunde hergestellt werden kann. Fairpower hat das Modell des Solarpowerpools ins Leben gerufen und bringt Solarstromproduzenten und Stromkonsumenten zusammen. Faire Preise für Verbraucher und Erzeuger, so das Erfolgsrezept. Die von den Erzeugern produzierte Strommenge muss mit den an Verbrauchern gelieferte Menge übereinstimmen. Hier spricht man von Bilanzgruppenmanagement. Bis die Erzeugung im Solarpowerpool genügend gross ist, wird Fairpower Strom an den Strombörsen in Leipzig und Paris einkaufen. Diese Aufgabe nimmt Fairpower mit ihren Partnern der Energiewirtschaft wahr. Langfristig sehen Kunden im Solarpowerpool attraktive Strompreise zwischen 8 - 16 Rp. /kWh.


Die Analogie Stromsee 

Das öffentliche Stromnetz in der Schweiz kann man sich als einen grossen See vorstellen. Es gibt viele Zuflüsse, wo grosse Kraftwerke (Wasser, Kernkraft), Wind-, Biogas- und Solarstromanlagen ihren Strom einspeisen. Die Verbraucher beziehen irgendwo in der Schweiz ihren Strom aus dem See. In diesem Stromsee befinden sich also immer verschiedene Arten von Strom, man spricht auch von sogenannten Qualitäten. Der Strom aus der Steckdose ist immer ein Mix, der sich aus den Elektronen der nächstgelegenen Erzeuger zusammensetzt. Der Pegel des Stromsees muss immer auf demselben Niveau gehalten werden. Wird Strom aus dem See genommen (Verbrauch), muss dieselbe Menge gleichzeitig an anderer Stelle zugeführt werden (Erzeugung). 


Die Stromdeklaration bestimmt die Qualität

In der Schweiz muss jede, aus dem Netz entnommene, Kilowattstunde Strom per Gesetz deklariert sein. Dies geschieht über die Entwertung von sogenannten Herkunftsnachweisen HKN, die bei der Einspeisung von erzeugtem Strom generiert werden. Fairpower deklariert den Strom seiner Kunden mit HKN aus erneuerbaren Quellen. Im Solarpowerpool sind dies die HKN der Produzenten, die in den Fairpower Stromsee einspeisen. Weitere HKN kauft Fairpower über strategische Partner wie die Schweizerische Sonnenenergievereinigung SSES ein. Aber auch der Biobauer und Ex-Mister Schweiz Renzo Blumenthal liefert seine HKN an Fairpower.


Solarstrom-HKN für Kunden in der Grundversorgung 

Leider können in der Schweiz noch nicht alle Stromkunden ihren Stromanbieter wählen und komplett zu Fairpower wechseln. Dies ist nur möglich ab einem Verbrauch von 100’000 kWh pro Jahr. Der Strom eines Privathaushalts wird vom lokalen Elektrizitätswerk (Grundversorger) deklariert, in der Regel mit Herkunftsnachweisen aus Wasserkraft. Jeder Haushalt kann bei Fairpower zusätzlich HKN aus Solarstromanlagen kaufen. Somit wird zwar nicht der Strom an der Steckdose verändert, aber die Art und Weise gefördert, wie Strom produziert und in den Stromsee eingespeist wird. Für einen durchschnittlichen Haushalt (3’000 kWh) kostet dies pro Monat ca. CHF 12 – 15. Selbstverständlich ist die Installation einer Solarstromanlage auf dem Dach ebenfalls eine gute Idee. 


Die Energiewende beschleunigen
 
Fairpower ist überzeugt, dass die günstigen Gestehungskosten von Solarstrom zu einem Boom führen und die Energiewende beschleunigen wird. Für Privatkunden erhofft man sich die rasche Öffnung des Strommarktes, so dass auch Verbraucher mit weniger als 100’000 kWh pro Jahr komplett zu Fairpower wechseln und von attraktiven Konditionen profitieren können. 

 

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Fairpower wünscht Ihnen eine schöne Weihnachtszeit

Durften Sie sich dieses Jahr auch schon von der Vorweihnachtszeit verzaubern lassen und in die Lichterwelten der Städte und Dörfer eintauchen, schlendernd durch die Weihnachtsmärkte pendeln, nach der Arbeit mit einem Glühwein anstossen, fröhliche, gesellige Momente mit Freunden erleben, in strahlende Kinderaugen blicken, während sie dem singenden Weihnachtsbaum lauschen und noch vieles mehr?  
Die Vorweihnachtszeit ist eine besondere Zeit. Sie entführt uns in eine andere Welt, lässt uns durchatmen und den Alltag für einen Moment vergessen. 

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Haben Sie gewusst, dass die Weihnachtsbeleuchtung an der Bahnhofstrasse “Lucy” mit ihren 11’550 LED (light-emitting diode) Lämpchen pro Stunde 3 kWh Strom verbraucht? Ab 18:00 Uhr funkeln uns die farbigen Lämpchen bis 22:00 Uhr entgegen und verzaubert unseren Alltag in eine Märchenwelt. Mit 3 kWh Strom lässt sich zum Beispiel:

  • 45 bis 60 Liter Wasser kochen  
  • 3 Stunde staubsaugen 
  • 3 Stunde Haare föhnen  

Wenn wir anstelle der 11’550 LED-Lämpchen konventionelle Energiesparlampen leuchten lassen würde, hätten wir einen Stromverbrauch von 30 kWh. Also 10-mal so viel. Mit einer solchen Strommenge könnte man mit dem E-Bike 30-mal von Zürich nach Bern fahren. 

Rund um die Diskussionen zur Strom-Mangellage und Energiekrise hatten es die Planer der städtischen Weihnachtsbeleuchtungen nicht einfach. Einige Städte haben sich deswegen entschieden, dieses Jahr gänzlich auf die Weihnachtsbeleuchtung zu verzichten. Andere Städte hingegen verkürzen einfach die Brenndauer der stimmungsvollen Lichter, damit die Bevölkerung nicht auf eine besinnliche Adventszeit verzichten muss

Als besonders kreatives Beispiel zum Stromsparen, sticht die Stadt Luzern hervor. Statt der elektrischen Weihnachtsbeleuchtung wurden 500 Laternen mit Kerzen aufgestellt.

Auch die Luzerner Kantonalbank fand eine gute alternative Lösung. Sie stellen zwei Velos zur Stromerzeugung für die Lichter eines Tannenbaums bereit. Weihnachtsbeleuchtung dank Muskelkraft bei der Lukb (luzernerzeitung.ch). Spannend wie streng es mit der Zeit wird, wenn wir den Baum für eine kurze Weile brennen lassen möchten.

 Fairpower wünschen Ihnen eine besinnliche Weihnachtszeit und einen guten Start ins neue Jahr. 

Wachsender Solarstromhandel wieder im Thurgau

Fairpower AG hat seinen Firmensitz vom zürcherischen Bülach nach Gachnang im Kanton Thurgau verlegt. Damit kehrt das Unternehmen an den Ort der Gründung zurück, wo es im Jahr 2012 als Green Energy Marktplace von Kantonsrat Marco Rüegg ins Leben gerufen wurde. Der Umsatz konnte auf einen zweistelligen Millionenbetrag entwickelt werden.

Marco Rüegg, Gründer und Geschäftsführer der Fairpower AG: «Mein Ziel vor zehn Jahren war es, Produzenten und Konsumenten von grüner Energie direkt zusammenzubringen». Heute betreibt sein Unternehmen einen Solarpowerpool, wo Solarstromrücklieferungen ins Stromnetz gebündelt vermarktet werden. Derzeit würden viele Produzenten direkt auf dem kurzfristigen Vortagesmarkt (Day-Ahead) verkaufen. Es seien Traumpreise von über 40 Rappen pro Kilowattstunde erzielbar.

Nicht weniger spannend sei aber der Verkauf an grosse Stromkonsumenten. Diese leiden derzeit unter hohen Strombezugskosten. Mit dem Bezug von Solarstrom aus dem Pool können sie die Kosten direkt senken und langfristig «bezahlbare» Preise sichern. «Jetzt haben wir es einfach, die Stromnachfrage mit Solarstrom zusammenzubringen», meint Rüegg. Für die Abwicklung arbeitet Fairpower mit renommierten Unternehmen der Strombranche zusammen

Um den Solarstrom rund um die Uhr zur Verfügung zu stellen, konzipiert Fairpower innovative Lösungen zur Speicherung von Solarstrom im grossen Stil. Die Zeiten hätten sich geändert, der Nachtstrom sei gar nicht mehr günstiger als der Tagesstrom. «Wenn Sie heute Solarstrom für 8 Rappen pro Kilowattstunde produzieren und der Strompreis an der Börse bei 35 Rappen liegt, dann kann man noch lange speichern», rechnet Rüegg zudem vor.

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Vor zehn Jahren wurde das Unternehmen als Genossenschaft «Green Energy Marketplace» gegründet und konnte noch im selben Jahr die Post und Renault Suisse als Kunden und den Biolandwirt Renzo Blumenthal als Solarstromproduzenten gewinnen. Mit der Online-Plattform zum Matching von Produzenten und Konsumenten von grünem Strom erhielt Rüegg im Jahr 2012 den Jungunternehmerpreis. Heute erzielt Fairpower mit nachhaltigem Stromhandel einen Umsatz von über zehn Millionen Franken.

Sorgen macht man sich über die zunehmenden Markteingriffe wie Strompreisdeckelung, Übergewinnabschöpfung oder staatliche Grundversorgung. Statt mehr Staat solle die Bundespolitik in der Energiewirtschaft Gesetze und Vorschriften abbauen und komplett liberalisieren. «Die Energiewende gelingt nur, wenn das Tempo in den nächsten Jahren massiv zunimmt und Strukturen aufgelöst werden», ist Rüegg überzeugt.

 

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Fairpower für Zementkonzern Vigier

Bülach, Januar 2022. Seit einigen Jahren verbraucht Vigier an allen Standorten Strom aus Wasserkraft. Die Herkunftsnachweise HKN beschafft das Unternehmen seit 2021 bei Fairpower, einem unabhängigen und auf erneuerbare Energien spezialisierten Anbieter.

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Im Jahr 1871 gründete Robert Vigier das erste Zementwerk der Schweiz. Heute bezeichnet sein Name eine Gruppe von fünf Bereichen mit rund 1100 Mitarbeitenden. Vigier engagiert sich für Umweltschutz und macht sich in allen Bereichen für umweltverträgliche Lösungen stark. Im Zentrum stehen dabei die Schonung der natürlichen Ressourcen und das Schliessen von Stoffkreisläufen. Bekannt ist Vigier auch für das Engagement für die Elektromobilität. So setzt das Unternehmen seit einigen Jahren auf den e-Dumper, den grössten Elektrolastwagen der Welt.

Den Strombedarf deckt das Unternehmen mit Energie aus erneuerbaren Quellen. «Mit dem Einkauf von erneuerbaren Energien reduzieren wir unseren ökologischen Fussabdruck», sagt Stephan Helbling, Leiter Einkauf. Alle fünf Jahre gäbe es eine neue Ausschreibung für Oekostrom. Weil Vigier stark auf die Ressourcen der Natur angewiesen ist, sei ein hoher ökologischer Anspruch selbstverständlich.

Seit Januar 2021 wird Vigier mit Herkunftsnachweisen aus erneuerbaren Quellen von Fairpower beliefert. Fairpower ist seit 2013 im Handel mit erneuerbaren Energien tätig und positioniert sich als unabhängiger Anbieter in der Schweizer Energiewirtschaft. Nebst dem Handel mit Herkunftsnachweisen aus erneuerbaren Quellen, beschafft das Bülacher Unternehmen Strom am europäischen Strommarkt und optimiert die Strombeschaffung von KMU und Konzernen durch ausgeklügelte Software und agile Prozesse. Der Geschäftsleiter und Thurgauer Kantonsrat Marco Rüegg ist überzeugt, dass die Energiewende durch alte Strukturen und Machtkämpfe ausgebremst wird. Er plädiert für eine rasche Öffnung und Entpolitisierung des Energiemarktes. «Es braucht nur Vorgaben bezüglich Nachhaltigkeit, der Rest kann der Markt». Dies in Anspielung auf seinen bereits 2015 vorgestellten Vorschlag der Zielvorgaben für Verbraucher.

 

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Kaufen Sie Strom intelligent ein

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Nebst der dynamischen Bildung eines Strompreises eruiert Fairpower durch Limitenüberwachung und Aufteilung des Strombedarfs in Tranchen die optimalen Beschaffungszeitpunkte.

Bei steigenden Preisen senkt man das Risiko eines starken Preisanstiegs (Stop-Loss). Bei sinkenden Preisen nimmt man die Vorteile mit durch eine Take-Profit-Strategie. Sehen Sie in der folgenden Grafik ein reales Beispiel einer Limitenüberwachung mit Stromeinkaufszeitpunkt am 16.10.2019. Aufgrund der sinkenden Preise hat die Take-Profit-Strategie gegriffen.

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